
Leitbild
Die zunehmende Spezialisierung der Medizin, sowie die Notwendigkeit Patienten im besonderen Krankheitsfall jederzeit auf spezielle, für das Krankheitsbild adäquate und hochqualifizierte Fachabteilungen in Schwerpunktzentren transferieren zu können, macht es immer zielführender, überwachungspflichtige Patienten und kritisch Kranke mit Spezialfahrzeugen - "Interhospitaltransferwagen oder Hospi Linern" - unter Gewährleistung eines adäquaten medizinischen Managements während des gesamten Transportes von den Peripheriekrankenanstalten in die Schwerpunktzentren zu überstellen.
Solche „Interhospitaltransferwagen oder Hospi Liner“ unterscheiden sich von den allgemein bekannten Notarztwagen in der medizintechnischen Ausrüstung und dem Patiententragessystem ganz wesentlich – denn die Aufgaben und Anforderungen an den Transferierungsarzt, die sich rund um einen Transport im Zwischenkrankenanstaltenbereich während eines Transportes stellen sind ganz andere als im Primärrettungsdienst.
Um einen Patienten im Bedarfsfall zu einer raschen Behandlung von einem Grundversorgungskrankenhaus in die Hände geeigneter Spezialisten ins Schwerpunktzentrum bringen zu können, muss gewährleistet sein, dass alle in der Versenderkrankenanstalt begonnen Behandlungen, sowie insbesondere intensivmedizinisches Management und die Aufrechterhaltung aller Vitalfunktionen während des Transportes unverändert fortgeführt werden können.
Transferierungen im „Hospi Liner“ sind immer aufwendiger als Transporte mit allgemeinen Notarztwagen im Primärrettungsdienst, und dauern insbesondere im Durchschnitt mit 167 Minuten pro Überstellung auch wesentlich länger.
Konventionelle Notarztwagen sind somit auch die falschen Fahrzeuge zur Spitalsverknüpfung.

Eine sinnvolle Organisation von Krankentransporten mit medizinisch indizierter Arztbegleitung als vertikale und horizontale Verknüpfung der Peripheriekrankenanstalten mit den Schwerpunktzentren ist mit Sicherheit eine notwendige und wertvolle neue Leistungsebene in der Gesundheitsversorgung der niederösterreichischen Bevölkerung.
EMS-Austria hat mit seiner Ärztegruppe im Projekt INTERHOSPITALTRANSFER NIEDERÖSTERREICH landesweit durch entsprechende Aktivitäten seit dem Jahr 1998 eine ganz wesentliche Vorreiterrolle in der professionellen Spitalsverknüpfung niederösterreichischer Krankenanstalten eingenommen und setzt mit den „Interhospitaltransferwagen – Hospi Linern“ und die Einführung des STARMED Intensivtragesystems als erster Anwender in Österreich ganz wesentliche Akzente in der modernen Spitalsverknüpfung.
Tausende Transporte überwachungspflichtiger Patienten und kritisch Kranker wurden im INTERHOSPITALTRANSFER NIEDERÖSTERREICH bereits sehr erfolgreich durchgeführt.
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